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Dichtgemacht - das Ende einer langen Planung
Dichtgemacht - das Ende einer langen Planung
| Datum | 01.12.2023 |
| Publikationstyp | Artikel & Beiträge |
| Verlag | Hochparterre |
| Herausgeber | Hochparterre Wettbewerbe |
| Text | Volker Bienert |
Das Telli, eine Retorte der Boomjahre des 20. Jahrhunderts, trägt viele städtebauliche Sünden der Vergangenheit in sich. Ein Quartier ohne räumliche Bindung an die Stadt, unterhalb des Hochufers, zwischen Altstadt und Aare. Dauerhaft unfertig, eine Mischung aus Gewerbegebiet und Schlafstadt, typisch Nachkriegsmoderne, mit dem Dogma der Funktionstrennung und der Verkehrsstrasse als Bindemittel. Ein Ort, an dem auch das Tellihochhaus nicht über die Ödnis des verwaisten Trottoirs hinwegtäuschen kann. Nicht zu vergessen die Trabantensiedlung mit den Häusern Telli A, B, C und D, eine geachtete Ikone des Massenwohnungsbaus, bei der der Jurablick für vieles entschädigen muss.

