| Datum | 01.02.2004 |
| Publikationstyp | Artikel & Beiträge |
| Verlag | archithese |
| Herausgeber | archithese |
| Text | pool |
Im Rahmen eines von der RZU (Regionalplanung Zürich und Umgebung) moderierten Studienauftrags stellte sich für unser Team die Aufgabe, für dieses 400 000 m² grosses Areal "Eigenschaften" und "Entwicklungspotenziale" zu klären. Solche in aufwändigen Moderationsprozessen zwischen Planungsteams, politischen Verantwortlichen und Interessengruppierungen abgewickelten Studienaufträge erscheinen heute vielen als Königsweg zur Bewältigung der anstehenden räumlichen Herausforderungen. So begrüssenswert dieser Schritt formal auch ist: der Umgang mit Agglomerationsräumen, der im Niderfeld zur Diskussion steht, verlangt inhaltlich nach Innovation. Diesbezüglich mangelt es zurzeit an tauglichen städtebaulich-planerischen Rezepturen. Die für solche Räume oft vorschnell gestellte Stadtdiagnose zerbricht nur allzu leicht an den suburbanen Realitäten.

