| Datum | 23.05.2014 |
| Publikationstyp | Artikel & Beiträge |
| Verlag | NZZ |
| Herausgeber | NZZ domizil |
| Text | Maja Fueter |
| Bild | Ralph Feiner |
Seine Hülle glänzt dunkelrot, es hat einen Doppelgiebel und einen merkwürdigen Knick in seiner Längsfassade. Doch das neue Wohnhaus passt in die gewachsene Siedlungsstruktur, die von Steinhäusern und Scheunen geprägt ist. Die äussere Holzverkleidung ist mit pigmentiertem Leinöl gestrichen. Das lässt eine natürliche Alterung zu, ähnlich jener der unbehandelten Tannenschalungen von Scheunen», erläutert der Architekt David Leuthold von Pool Architekten. Der Knick in der Längsrichtung soll die Sonne möglichst optimal in die Wohnräume bringen und den Blick nach aussen frei lassen. In diesem Gelenk des Gebäudes befindet sich das Treppenhaus aus – die grosse Ausnahme – Sichtbeton. Aus Brandschutzgründen kam Holz hier nicht infrage. Das Innere des Dreifamilienhauses ist ebenfalls mit Tannenholz ausgekleidet, wobei die Platten bewusst sichtbar genagelt wurden.

