Loop wurde 2019 als Alter Ego zu pool Architekten gegründet. Der Projektraum ermöglicht Programme ausserhalb der klassischen Architekturdisziplin und erlaubt verschiedensten Akteur:innen tätig zu werden. Ganz im Sinne der pool Architekten Genossenschaft, die auf dem Gedanken des Kollektivs und der Interdisziplinarität beruht. Loop bietet eine offene Bühne für Initiativen von gesellschaftlicher Relevanz in einem breiteren kulturellen Kontext.
Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Büros. Im Erdgeschoss gelegen, mit Schaufenstern und Strassenzugang, sind sie gut sichtbar ins Quartier integriert. Loop bietet einen Freiraum für unterschiedlichste Nutzungen: Ausstellungen, Forum, Bar oder Mittagstisch sowie Atelier oder Wohnung für Artists in Residence.
Öffnungszeiten siehe Ausstellungen und Veranstaltungen
13.11. – 12.12.2025
Ralph Blättler und Constructed Visions
Vernissage & Book Launch: Do, 13.11.2025 ab 18 Uhr
Ralph Blättler «Randnotizen»
Architektur und Landschaft vermag der in Beinwil am See lebende Zürcher Architekt Ralph Blättler auf eine Weise einzufangen, welche ihre «stille Schönheit» ebenso wie die «Poesie des Nebensächlichen» offenbart. Wie kinematische Stillleben kommen seine atmosphärischen Aufnahmen daher. Die Ausstellung umfasst eine Reihe von Fotografien alltäglicher Orte.
Nora Walter und Pierre Chèvremont «Constructed Visions»
Nora Walter und Pierre Chèvremont sind ein interdisziplinäres Duo, das sich zwischen Architektur, digitalen Experimenten und visueller Gestaltung bewegt und Schnittstellen zwischen realen und imaginären Bildwelten untersucht. Mit dem Projekt Constructed Visions verfolgen sie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem atmosphärischen Potential der digitalen Bildproduktion. Flyer zur Ausstellung
Veranstaltungen
Talk mit Max Küng und David Ganzoni Donnerstag 27. November, 18 Uhr
Öffnungszeiten: Do 20.11 | 12-18 Uhr Sa 22.11 | 14-18 Uhr Do 27.11 | 14-18 Uhr Sa 29.11 | 12-18 Uhr Fr 05.12 | 12-18 Uhr Sa 06.12 | 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
“There are no walls or fences. My garden’s boundaries are the horizon. In this desolate landscape the silence is only broken by thewind, and the gulls squabbling round the fishermen bringing in the afternoon catch.” (Derek Jarman, Modern Nature)
Małgorzata Maria Olchowska (*1982 in Bartoszyce, PL) is an architect and artist based in Antwerp, Belgium. Her work explores the conceptual boundaries of architecture, with an emphasis on artistic processes, materiality and public dialogue. In 2024 she was a cover artist of the werk, bauen+wohnen. The exhibition there are no walls or fences shows the original works made for the WB+W, along with print works and animations from her independent projects: landscape depictions from the Grassland series, model-sculptures, lithographies and collages from Alternative Memory for Parisian Bonlieuse.
Es sind Momente, die oftmals unbemerkt bleiben oder Details, die nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen werden. Es ist ein schneller Prozess, ein kurzes Hineingehen und Spüren der Umgebung – die Textur einer Holzhütte, Überreste eines alten Zauns oder verwitterte Baumstämme als abstrakte Formation.
Die Ausstellung «Nah am Rand» zeigt eine aktuelle Auswahl der Arbeiten von Patrick Queisser: sie basieren auf flüchtigen Eindrücken aus der unmittelbaren Umgebung und Situationen, die der in Zürich lebende Architekt und Künstler spontan und intuitiv in Skizzen festhält. Sie greifen die Empfindungen des ersten Moments auf und versuchen, diese für die Betrachtenden erlebbar zu machen – eine Einladung, sich auf die eigenen Sinne zu verlassen, zu sehen, zu spüren und sich in eine atmosphärische Welt hineinzuversetzen.
Aus diesen ersten, flüchtigen Skizzen und Notizen entstehen im Atelier eigenständige Arbeiten: großformatige Zeichnungen, Aquarelle, Skulpturen oder Installationen. Die Werke lassen dabei Raum für Deutung: Was ursprünglich als schnelle Skizze während des Durchquerens eines frühlingshaften, italienischen Parks entstand, kann wenig später als Figur erscheinen – vielleicht sorgenvoll und in sich gekehrt, vielleicht einfach schlafend. Veranstaltungen: Abendessen (mit Anmeldung) * Samstag, 30. August, 17:30 Uhr
pool präsentiert die Arbeit von zwei Künstlern, deren Praxis einen direkten Kontakt mit der sichtbaren Realität pflegt, draußen, unter freiem Himmel. Der lateinische Begriff «in situ» bezieht sich auf eine «Situation vor Ort». Diese ist der Ausgangspunkt für lang angelegte Serien, zwischen der Unbeständigkeit des Motivs und der beharrlichen Ausdauer ihrer Arbeit – es sei denn, es verhält sich umgekehrt!
Jean-Baptiste Née zeigt eine Serie, die an einem wilden Ort in den Walliser Alpen auf 2200 m Höhe entstanden ist. Er leimt die Leinwände auf große Felsen, bevor er die ihm gegenüberliegenden Elemente mit Tusche bemalt und so Darstellung und Abdruck des Ortes verwebt. Mehrere Tage und Nächte lang erodieren Regen und Frost die Werke und beeinflussen so die Intensität der Malsessions.
Auch für Felix Studinka ist die Natur ein Ort, der völlig unvorhersehbare Erfahrungen ermöglicht – die Natur, verstanden als ein antwortendes und alle Sinne ansprechendes Terrain außerhalb unserer physischen und intellektuellen Behausungen. Seit vielen Jahren zeichnet er fast jeden Morgen denselben Baum in einem öffentlichen Park. Indem er sich mit diesem scheinbar immer gleichen Gegenstand befasst, untersucht er seine Beziehung zur sichtbaren Wirklichkeit.
Vernissage Freitag, 13. Juni 2025, 18 Uhr
Öffnungszeiten jeweils 14–18 Uhr Samstag, 14. Juni Sonntag, 15. Juni Donnerstag, 19. Juni Freitag, 20. Juni Samstag, 21. Juni und auf Anfrage
Die Ausstellung «Still» zeigt ab dem 14. März Ölbilder von David Ganzoni. Er malt, was er sieht: Verpackungspapier zum Umhüllen von Fleisch, glänzende Früchte und Ausschnitte von Innenräumen. Es sind Darstellungen seines scheinbar zufälligen Blicks auf seine nächste Umgebung, offen für unsere Assoziationen.
David Ganzoni (*1978 in Basel) ist Stadtplaner, Architekt und Maler in Zürich. Mit seiner Kunst erkundet er innere und äussere Räume. Still ist seine erste Ausstellung. Weitere Infos: www.davidganzoni.ch
In der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung «Das Häkelobjekt» sind Regula Michell und Meret Wandeler ein weiteres Mal im Loop zu Besuch und laden zum gemeinsamen Häkeln ein.
Vernissage Freitag, 14. März 2025, 18 Uhr Öffnungszeiten
Donnerstag, 20. März, 10-16 Uhr Samstag, 22. März, 14-18 Uhr Donnerstag, 27. März, 10-16 Uhr Freitag, 4. April, 10-16 Uhr Samstag, 5. April, 14-18 Uhr und auf Anfrage
Donnerstag, 13. Februar ab 18 Uhr mit Suppe & Drinks
Max Leiß ist bildender Künstler, *1982 in Bonn (DE) geboren. Er lebt in Basel und Marseille. «Ein neugieriger Spaziergänger, dessen Praxis- und Forschungsbereich sich von der Kunst bis hin zur Landschafts- und Architekturtheorie erstreckt.» Er schafft skulpturale und fotografische Werke, Ausstellungen und Arbeiten für den öffentlichen Raum.
Öffnungszeiten jeweils freitags, 15–18 Uhr oder auf Anfrage Mo–Fr
Meet the artist und Führung: Sa 22.02., 11–17 Uhr
Finissage: Do 06.03 ab 18 Uhr mit einer Performance von Daniel Bierdümpfl & Noah Punkt Flyer zur Ausstellung
Passend zur dunklen und kalten Jahreszeit vereinen sich Textilien und Lichtobjekte und tauchen den Loop in eine Atmosphäre von Helligkeit und Wärme. Quilts and Lights spielt mit dem Zusammenwirken von Kunst und Handwerk und stellt die Frage nach der Balance zwischen Funktion, Schmuck und Ausdruck eines Objekts. Jeder Raum verändert sich erlebbar, bekommt eine neue Textur, Stimmung und Charakter. Quilts Sina Buxtorf, Maison Lullin
Lights Clare Goodwin Andrea Heller Paul Hance Claudia & Julia Müller Loredana Sperini Zur Künstlerin Schon während des Architekturstudiums galt Sina Buxtorfs Leidenschaft und Interesse den Textilien. Seit 2016 stellt sie unter dem Label «Maison Lullin» Quilts her. «Quilten ist ein faszinierendes, traditionelles Handwerk, welches das Verwenden und präzise Zusammenfügen von vorhandenen Reststoffen, sei es von nicht mehr gebrauchten Kleidern, Bettwäsche, Vorhängen, beinhaltet. Es entsteht ein kunsthandwerkliches, wiederverwendbares Einzelstück, das einen lebenslang begleitet und im räumlichen Umfeld Identität schafft. Mehr denn je ist diese Handwerkstechnik aktuell, da sie einen persönlichen, nutzbaren Gegenstand hervorbringt, der aus Restprodukten nachhaltig neu entsteht.»
Eröffnung Samstag und Sonntag 2. & 3. November von 12 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten 02.11. – 07.12.2024 jeweils am Samstag von 12 bis 17 Uhr
Crossbreeds: Imaginary Still Lifes by Philipp Schaerer
Die unter dem Namen «Crossbreeds» zusammengefasste Bildarbeit ist eine Serie von frei erfundenen Stillleben-Arrangements. Es sind am Computer entworfene Bildkompositionen, die auf dem Zusammenschnitt digitaler Bild-
und Fotofragmente beruhen.
Wir freuen uns sehr eine Auswahl von über 20 gedruckten Arbeiten aus der Bildserie vom 29. August bis 4. Oktober
2024 im Ausstellungsraum Loop an der Weststrasse 118 in Zürich zeigen zu können.
Öffnungszeiten: Do und Fr 14 – 18 Uhr
Vernissage: Do, 29. August 2024, 18:00 Uhr Finissage: Fr, 4. Oktober 2024, 18:00 Uhr Info zur Ausstellung
Philipp Schaerer (*1972) ist ein Schweizer Künstler, der im Bereich der Fotografie- und Computerkunst tätig ist. Die
Auseinandersetzung wie auch der Miteinbezug digitaler Verarbeitungstechniken stellt ein zentrales Element in
Schaerers Schaffen dar. Es sind die analogen und visuellen Traditionen, die er aufgreift und die Verschiebungen erkun-
det, die entstehen, wenn neue Produktionstechniken auf geprobte Themen und auf Altbekanntes treffen - konstruierte
(Bild)Welten, die mit Referenzen, Verweisen und Vorbildern arbeiten und das zunehmende Verwischen der Grenze
zwischen der digitalen Bilder- und der materiellen Objektwelt thematisieren. Philipp Schaerer ist seit 2014 als Gastprofessor im Bereich Kunst und Architektur an der Architekturfakultät der ETH in Lausanne (EPFL) tätig. Seine Arbeiten
werden laufend publiziert und ausgestellt und sind in mehreren privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten - so
unter anderem in der Sammlung des Museums of Modern Art MoMA in New York, des Centre Pompidou in Paris, des
Norwegischen Nationalmuseums in Oslo, des Museums of Contemporary Photography in Chicago (MocP), des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM) und des Fotomuseums in Winterthur. Im Jahre 2023 wurde Schaerer mit dem Kunstpreis der Stadt Thun ausgezeichnet.
indiana is a collective exploring the relationship between gender and space.
«Waschküchen» or collective laundries are a long-standing Swiss tradition and often the only shared space in public housing. In recent years, as newer and larger apartments include personal washing machines, laundry - also part of care work - is becoming less visible and a more private activity, reducing the possibility for tenant interaction. With this increasingly individualistic way of living, we miss the opportunity of collective spaces and fail to encourage a sustainable consumption model based on sharing appliances and spaces. Historically dark, uncomfortable and neglected, Waschküchen can become pleasant and welcoming spaces if designed properly. With this exhibition, indiana aims to document exemplary collective laundries in Zurich and to make these fundamental spaces of care more visible. The initiative is part of the collective's ongoing work that explores the potential of Waschküchen to become «third» spaces for interaction and encounter, beyond their use as laundry rooms.
06.06.24 / 18.00 Vernissage with photographer Solène Hoffmann
The Rethink Materials Kollektiv is an interdisciplinary and international team of building professionals from architecture and engineering with different professional backgrounds. The collective has the common goal of promoting sustainable building methods such as the reuse of building components and the use of regenerative building materials.
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Vernissage: 16. Mai 2024, 19 Uhr mit Prof. Barbara Sintzel (FHNW) & Renaud Haerlingen (Rotor)
Öffnungszeiten der Ausstellung: 16. Mai 2024 17:00 - 21:00 17. Mai 2024 17:00 - 19:00 21. Mai 2024 17:00 - 19:00 22. Mai 2024 17:00 - 19:00 23.Mai 2024 17:00 - 19:00 24.Mai 2024 17:00 - 21:00
Finissage: 24. Mai 2024, 18:30 Uhr mit Celia Küpfer (EPFL) & Prof. Hani BURI (HEIA – FR)
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The exhibition "stories of reuse" aims to raise awareness about the importance of reusing materials, through an emotional and intellectual experience.
With its project "it's all there!", funded by Pro Helvetia, the Rethink Materials Kollektiv has organized deconstruction workshops where theory meets practice. The common point of these workshops is the emotion linked with the realization of the dimension of waste in the building process, as well as the understanding of what's at stake for minimizing this waste and developing reuse practice. A special thanks to Syphon for their support with materials.
"Stories of reuse" takes you on a journey through the lifecycle of different building materials. From their manufacturing process, illustrating the energy and know-how incorporated in the materials, through their use phase, towards their possible end(s) of life, the exhibition questions the cultural and economical value we give to the building materials that we see everyday around us.
A dedicated space reporting what the kollektiv experienced during the deconstruction workshops, as well as the lectures organized with reuse experts will illustrate more deeply this collective adventure of reuse.
Michael Hirschbichler setzt sich mit Räumen, Landschaften und Umwelten auseinander, die er als Fragmente eines Weltbildes für unsere Zeit verarbeitet. Sein Interesse gilt insbesondere den Wechselbeziehungen zwischen ihren materiellen und immateriellen Aspekten (Erzählungen, Erinnerungen, Geschichten, Ideologien, Glaubensvorstellungen), zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, zwischen Fakten und Fiktionen. Dabei verbindet er Forschung und ihre spekulative Umsetzung, Spurensuche und künstlerische Interventionen.
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Vernissage: 4. April 2024, 18 Uhr
Ausstellung: 5. April – 7. Mai 2024 Öffnungszeiten: Do + Fr, 14 – 18 Uhr
Finissage: 7. Mai 2024, 18 Uhr
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Die Ausstellung zeigt einen Zyklus grossformatiger Planzeichnungen. Diese besitzen eine ausgeprägte Materialität und sind aus zermahlenen Gebäuden, Minenabfällen und Pigmenten von verschiedenen Orten auf Papier und angefertigt. Die gebaute Umwelt, um die es geht – und die damit verbundenen Zerstörungen – sind demzufolge physisch in den ausgestellten Arbeiten zugegen.
In den Plänen entfaltet sich ein Streifzug, der durch Idealstädte, Gated Communities und Slums, Flüchtlingslager, Shopping Malls, Minen und Ölfelder führt. Zwischen Realität und Fiktion treten dabei Alltäglichkeiten und Abgründe unserer menschengemachten Umwelt hervor.
Pläne spielen in Hirschbichlers künstlerischer Arbeit eine zentrale Rolle. Entgegen ihrem eigentlichen Zweck – als Planungsinstrument – dienen sie ihm als Medium, um die existierende menschengemachte Umwelt zu untersuchen. In Plänen zeichnet Hirschbichler Tendenzen, Logiken, Machtansprüche und Ideologien nach und überzeichnet sie, verdichtet räumlich und zeitlich Verteiltes und macht es so lesbar. Insofern lassen sich die Pläne als Notationen verstehen, in denen soziale Ordnungen, politische Programme, Ideologien, ökonomische Systeme und Machtansprüche, die dem gebauten Raum eingeschrieben sind, festgehalten, spekulativ verarbeitet und kritisch hinterfragt werden können.
Zum Künstler Michael Hirschbichler studierte an der ETH Zürich und der Humboldt Universität zu Berlin und promovierte an der Universität der Künste Berlin zum Thema «Mythische Konstruktionen». Er war künstlerischer Forscher an der TU Delft, am Goldsmiths und an der Aarhus University und lehrte als Gastprofessor an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Künstlerresidenzen führten ihn an den YARAT Contemporary Art Space in Baku, an die Cité internationale des arts in Paris, die Stiftung Binz39 in Zürich, die Villa Kamogawa (Goethe Institut) in Kyoto und an das SACO (Goethe Institut und Institut Français) in Antofagasta. Für seine Arbeit wurde er mit dem Rom-Preis der Deutschen Akademie Villa Massimo ausgezeichnet.
Entropocity? Leben und Ökosysteme befinden sich in ständigen zyklischen Bewegungen, aber diese sich entwickelnden Schleifen werden auch ständig durch Anomalien und Unvollkommenheiten unterbrochen.
Diese besonderen Momente sind immer eine Chance für unerwartete Paradigmenwechsel und bereichernde Ideen und Phänomene. Sie führen auch zu mehr Unordnung, mehr Komplexität, spontanen Begegnungen und mehr Vielfalt. Auf der anderen Seite versuchen wir Menschen ständig, Ordnung zu schaffen, Gesellschaften und Umgebungen zu kontrollieren und Dinge verständlich zu machen.
Unsere Architekturen und unsere sozialen Strukturen setzt sich mit diesen Widersprüche auseinander und wird von diesen geprägt.
Der Loop Jam Entropocity wird die Gelegenheit bieten, die vielen Aspekte dieser Widersprüche auf poetische Weise zu erkunden.
Unser Loop ist die letzte Station der weitgereisten Wanderausstellung "Farbstrategien in der Architektur".
Die Ausstellung vom Haus der Farbe ist in Zusammenarbeit mit der Universität Edinburgh und dem Werkraum Berlin entstanden und wird nun von uns mit eigenen Positionen zu Farbe und Architektur ergänzt.
Finissage! Donnerstag, 22. Juni 2023 ab 18 Uhr Mit einem Vortrag von Fiona Mc Lachlan.
Fiona Mc Lachlan ist Professorin an der Architekturabteilung der Universität Edinburgh und Mitautorin der Publikation und Ausstellung «Farbstrategien in der Architektur».
Veranstaltungen finden jeweils Donnerstag statt – immer ab 18 Uhr und mit einem kleinen Apéro, serviert vom Team machTheater.
20.4.23 / pool Architekten über ihre Farbstrategien
4.5.23 / Barbieri Bucher zeigen Farben in der Gestaltung
25.5.23 / Barbara Diethelm und Marcella Wenger-Di Gabriele entlocken den Farben Geschichten
1.6.23 / AnneMarie Neser überrascht mit radikaler Farbe Muss leider ausfallen
22.6.23 / Finissage: Fiona Mc Lachlan talks about teaching colour in architecture
Referenten:
Barbieri Bucher Gestaltung sind Markus Bucher und Nicole Barbieri aus Zürich und verantwortlich für den grafischen Auftritt und die Publikationen vom Haus der Farbe.
Barbara Diethelm ist Künstlerin und Inhaberin von Lascaux Colours & Restauro.
Marcella Wenger-Di Gabriele ist Co-Leiterin des Instituts vom Haus der Farbe und Farbgestalterin.
AnneMarie Neser ist Professorin an der Universität Wuppertal und Mitautorin der Publikation und Ausstellung «Farbstrategien in der Architektur».
Fiona Mc Lachlan ist Professorin an der Architekturabteilung der Universität Edinburgh und Mitautorin der Publikation und Ausstellung «Farbstrategien in der Architektur».
Seit zwei Jahrzehnten befasst sich Noël Fischer mit der Gestaltung und Produktion von traditionellen Keramikfliesen, den Azulejos, so der portugiesische Name der Kacheln, die er in einer der wenigen noch existierenden Manufakturen in Portugal herstellen lässt. Die Fliesen werden zu Bildern, Kuben oder Lichtobjekten arrangiert und als Kunstobjekte in Ausstellungen gezeigt oder finden ihre Anwendung in der Architektur, wie im Hamam des Zürcher Volksbads, der Kosmos-Bar oder in der Küche eines Architekturbüros.
Im Loop präsentiert er seine neuste Werkgruppe «Bagni Misti», eine Hommage an Giorgio de Chiricos «Bagni Misteriosi» in Mailand.
Mehr Inforamtionen dazu in der aktuellen Ausgabe von Hochparterre6-7/2022.
Vernissage: Do 23. Juni 2022 | ab 18 Uhr
Ausstellung: verlängert bis 2. September
Öffnungszeiten: Do/Fr 14-19, Sa 12-16 Uhr oder auf Vereinbarung (Tel. 079 211 36 53)
Die Künstlerin Katja Jug zeigt ihr neustes, in der chinesischen Metropole Chongqing entstandenes Künstlerbuch «Frozen Unfrozen – A Poster Novel» zusammen mit Videoarbeiten und Textilobjekten, die in den vergangenen zwei Jahren während der Covid-Pandemie produziert wurden. Angeregt durch diese Arbeiten eröffnet sich ein Gesprächsraum, der zu dialogischem Austausch mit der Künstlerin einlädt.
Anknüpfend an ein traditionelles chinesisches Verständnis von Energie, werden in der Ausstellung das Klima, die Nahrung und die Bewegung miteinander verbunden. Ein solcher erweiterter Energiebegriff, der sich auch an Überlegungen von Joseph Beuys anlehnt, ermöglicht ein Nachdenken über eigene Ressourcen und ihre Grenzen. Das Künstlerbuch «Frozen Unfrozen» steht dabei im Zentrum. Es handelt von einer Begegnung zwischen einer Frau (Frozen) und einem Mann (Unfrozen) in einer ungeheizten Wohnung im subtropischen Winter von Chongqing. Welche Kleidungsstücke sind notwendig? Welche Einrichtungen braucht es? Was heisst es, sich ständig bewegen zu müssen? In ihrer Inszenierung spürt Katja Jug diesen Fragen nach und verbindet sie mit der noch viel grösseren Frage des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf unsere Alltags- und Lebensgestaltung. Um die winterlichen Lebensbedingungen vieler Bewohner:innen Chongqings erfahrbar zu machen, sind in Teilen der Ausstellugsräume als Raumintervention die Heizungen abgestellt. Vernissage: Do 3.3.2022 | 18 Uhr
Öffnungszeiten: Besichtigungstermine nach Vereinbarung (078 648 3571).
In der Ausstellung wird auch eine Regenschirm-Sammelstelle für FRANZ-Taschen eingerichtet.
Obwohl die Frage der Transition im Mittelpunkt der Debatte steht, ist es schwierig, sie greifbar zu machen. Was die Austellung zeigen will, ist das Schicksal aller Güter, die wir am Ende des menschlichen Verwertungsprozesses produzieren, als eine neue Art von geologischer Materie.
In einer triptyken Szene werden wir die ultimative Materie als menschliche Materie zeigen, da diese ultimative Materie Teil des menschlichen Stoffwechsels und das Ergebnis anthropischer Aktivität ist, und letzlich, was die Menschen über diese Materie denken und davon wahrnehmen (mentale Repräsentation).
Die Frage könnte lauten: Wie sieht ein ultimativ anthropisches Produkt aus? Vernissage: 21. Oktober 2021 | 18 Uhr
«Softness» ist auf den ersten Blick ein maximaler Gegensatz zu Architektur und Stadt; kaum etwas ist von der Welt der harten Fakten und dem unverrückbar Gebauten weiter entfernt. Joseph Redpath und Marie Schumann beobachten in den Räumen in denen wir uns bewegen einen Mangel an Weichheit, und doch sind es gerade diese weichen Faktoren aus denen ArchitektInnen ihre Projekte generieren.
Oftmals sind es die unsichtbaren, abwesenden Dinge, die den Diskurs bestimmen, die dem vordergründig Messbaren und technisch Machbaren gegenübertreten. Die Faszination des abstrakten architektonischen Raumes weicht der Steigerung, die dieser während der Ausführung und später durch die Benutzung erfährt. Erst die Spuren des Handwerks und die kleinen Abweichungen vom Idealzustand machen das gebaute Objekt nahbar. Der leere Raum erlangt durch die Füllung, die Möblierung mit menschlichen Artefakten eine Massstäblichkeit. Und nicht zuletzt steigern die verborgenen Potentiale, die nicht vorhergesehene Verwendung, den Gebrauchswert. Insofern fordert «Softness» als körperlicher und sozialer Faktor den rationalen Aspekt der Architektur heraus und lässt sie über die ihr zugedachte Realität hinauswachsen.
Yasmina Belhassan (1966-2014) hat sich an der Kunstgewerbeschule Zürich zur Textilgestalterin ausbilden lassen. In Marokko aufgewachsen, hat sie früh zu zeichnen und malen begonnen und ist über ihre Mutter mit der zeitgenössischen Kunstszene in Kontakt gekommen. Neben ihren freien Arbeiten in verschiedenen Techniken hat sie in ihrem Beruf Kollektionen für Teppich-, Geschenkpapier und Textilproduzenten entworfen und in deren Ateliers gearbeitet. Mit pool Architekten ist sie durch diverse Farb- und Materialkonzepte sowie Entwürfe für Plattenarbeiten und Textilien für Bauprojekte verbunden. Sie kombinierte in ihrem reichen Werk die Eindrücke ihrer Jugend mit viel Fantasie und Virtuosität.
Yasmina Belhassan wurde vor sechs Jahren aus ihrer Arbeit gerissen. Mit der Ausstellung in den Loop-Räumen möchten wir sie einem breiteren Publikum in Erinnerung rufen.
In Zeiten des Umbruchs und im Kontext von Mensch und Umwelt zeigt uns der brasilianische Architekt und Fotograf Ciro Miguel seine Bilder zum Thema «Human Nature: Pools, Lakes, Gardens, and Forests».
Es sind Bilder von Teichen, Gartenanlagen oder Wäldern die in unserem kollektiven Gedächtnis fest verankert sind. Sie symbolisieren auch die Anfänge der Architektur, welche «Natur» nicht als feindliche Wildnis sondern als Landschaft im Kleinformat darstellt. Durch das Objektiv der Kamera oszillieren die Maßstäbe: Gärten als gebaute Wälder, Teiche wie gezähmte Seen. Oft erscheinen diese Schauplätze nur im Hintergrund von ikonischen Gebäuden, hier werden sie zu Protagonisten der Architekturfotografie.
Zur Ausstellung erscheint ein kleiner Katalog.
Infolge grossen Interesses wird die Ausstellung bis zum 6. Dezember verlängert.
Besichtigungen nur mit Voranmeldung über Doodle möglich. Es gelten die aktuellen Covid-Schutzmassnahmen.
Tänzer und Choreograf Winston Arnon war als «Artist in Residence» im Loop, um in Zürich für die neu gebaute VBZ Busgarage ein Tanzprojekt zu erarbeiten.
Dem Gebäude, dessen Parameter weitgehend von Maschinen bestimmt sind, werden Tänzer gegenübergestellt, deren Körper den Raum erkunden und bemessen. Die Materialisierung des Halle in Beton, Holz, Stein und Stahl offenbart sich im Dialog mit den fragilen, beinahe flüssig wirkenden, menschlichen Charakteren.
Winston Arnon choreografierte mit Angela Demattè für die Eröffnung das Duett «Equilibrium Between Two Rigid Bodies», das aus dem Rhythmus und repetitiven Elementen der Architektur schöpft.
Als eigenständige Arbeit filmte Videograf Nicolas Duc die beiden Tänzer im Vorfeld bei der Erkundung des Neubaus. Architektur und Menschen wechseln miteinander fliessend «Figur und Grund» und stärken sich gegenseitig.
Winston Arnon und Angela Demattè: «Equilibrium Between Two Rigid Bodies», Tanzperformance choreografiert zur Eröffnung des Neubaus der VBZ Busgarage.
Februar 2020
H.Q. 1 | H.Q. 2
H.Q.2 – Gast der Gäste
24.2.2020 : Gilly Booth
Ilona Ruegg und Katrin Füglister, selbst Gäste im Loop, haben wiederum ihren ersten Gast eingeladen: Gilly Booth aus London. Während ihrem Aufenthalt als «Artist in Residence» hat Gilly Booth die neue Film-Installation Cosmic Rays entwickelt und präsentiert für die Ausstellung ihren Film Double Trespassing. Sie hat ihn beim unerlaubten Betreten der legendären «Cupola», die Antonioni vom Architekten Dante Bini als Liebesnest für sich und Monica Vitti in Sardinien bauen liess, gedreht.
H.Q.2Screening Double Trespassing: Die Künstlerin Gilly Booth und die Philosophin Eleonora Raspi machten sich auf die Suche nach der verlassenen «Cupola», die der Architekt Dante Bini 1969 für den italienischen Filmregisseur Michelangelo Antonioni und Monica Vitti entworfen hatte. Als sie mit Kamera und Stativ bewaffnet durch ein zerbrochenes Fenster eintraten, gab es Hinweise darauf, dass sie nicht allein waren. Dieses Filmporträt wurde in einer Stunde gegen verblassendes Licht gedreht.
Regie und Schnitt: Gilly Booth
30.10.-18.11.2019
pool Fassaden
Eine Ausstellung zur Wahrnehmung von Architektur im öffentlichen Raum. Anhand von Plänen und 1:1 Materialmustern werden Fassaden von zehn unterschiedlichen pool-Bauprojekten dokumentiert.
Vernissage: 30.10.2019, 18:30 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-14 Uhr oder auf Vereinbarung
Zusammen wollen wir den Frauen in der Architektur Aufmerksamkeit schenken, Raum beanspruchen, auf kreative Art informieren und diskutieren.
11:00 Uhr Wir treffen uns in der Loop Wohnung. wir tauschen uns aus und diskutieren, gestalten zusammen ein Moodboard, Plakate und Banner. Bringt mit was euch dazu einfällt: Bilder, Artikel, Porträts zu inspirierenden Frauen.
ab 12:30 Uhr Mitbringzmittag: Ein reichhaltiges Buffet erwartet uns im Loop
14:00 Uhr Diskussion und Résumé: was nehmen wir mit? Auch unsere männlichen Kollegen sind willkommen.
ab 16:00 Uhr Demo Frauenstreik: Treffpunkt Central oder bei créatrices streiken mit!Treffpunkt Kino Xenix, danach Teilnahme an Kundgebung am Helvetiaplatz.
Wir freuen uns über viele Stimmen und einen spannenden Tag!