Neubau Werkhof
Projektwettbewerb 2001, 2. Preis
8107 Buchs
Das neue Gebäude des EWB Buchs fügt sich einerseits in die orthogonale Struktur der Zentrumsbebaung entlang der Bahnhofstrasse und Grünaustrasse ein und bildet andererseits einen Freiraum zur Churerstrasse hin. Mit diesem dem Leitbild folgenden Vorschlag entsteht ein angemessener öffentlicher Platz, ein lokaler Angelpunkt welcher die Verbindung von den auf der gegenüberliegenden Strassenseite liegenden Einkaufszentren zum Zentrum schafft.
Das neue Volumen erstreckt sich über die ganze Parzellenlänge, die mehrheitlich doppelreihige Bebauungsstruktur zwischen Grünaustrasse und Schönfeldstrasse findet so ihren Abschluss.
Das Werkgebäude entwickelt sich, den traditionellen giebelständigen Wohnhäusern bautypologisch entsprechend, von der Strasse her in die Tiefe der Parzelle. an der Strasse die öffentliche Nutzungen (Laden, Eingang Büro), gegen das Parzelleninnere Werkräume, Lager und der Werkhof.
Dieser Tiefenentwicklung entsprechend bildet das Gebäudevolumen einen Kopf gegen die Strasse und treppt sich nach hinten ab. Einerseits wird so die bestehende Körnung der Nachbarliegenschaften übernommen und andererseits bleibt die Besonnung beim angrenzenden Wohngebäude gewährleistet.
Das Gebäudeteil der zweiten Etappe orientiert sich ganz dem neuen öffentlichen Platz zu, entstehend durch die Abdrehung des Gebäudevolumens aus dem linearen Strassenraum der Churerstrasse. Diese Abdrehung der Gebäude, ein häufig anzutreffendes Merkmal an der Churerstrasse, dient gleichwohl der Einführung in die Grünaustrasse. Im Gegensatz zu den fünfgeschossigen, der Churerstrasse linear folgenden Bauten, ist das neue Gebäude mit seiner Viergeschossigkeit dem Platz zugehörig.