Quartierplan
Studienauftrag 2002
Zusammenarbeit mit metron, Brugg und Dobler, Schällibaum+Partner
Zürich-Seebach
Der Landschaftsraum fliesst zwischen den Freizeiteinrichtungen, den Wohnbauten und der Schule zwischendurch und wird allmählich durch eine lockere Baumpflanzung gebrochen. Das Zentrum Zürich Nord mit dem anliegenden Bahnstrasse bildet die Stadtgrenze.
Die bewegte Erholung von Seebach und Affoltern wird miteinander verbunden und liegt auf einem Band zwischen Gubel und Fronwald. Waid, Schwandenholz und Gubel zeichnen sich durch ruhige Erholung aus.
Vier leicht gekrümmte, abgestufte Gebäudezeilen legen sich sanft auf die Fallinie des gewachsenen Hanges. Je zwei bilden gemeinsam als Paar einen «Innenraum». Durch Terrassen, Zufahrtsbelag und Kiesflächen wird die schiefe Ebene neu modlliert und erinnert an eine grosse Treppenanlage. Sie dient zur Erschliessung der einzelnen Bauten. Bestückt durch Baumgruppen, wird sie zum Aufenthaltsort im entstehenden Quartier mit verschiedenen unterschiedlichen Stufen Oeffentlichkeit. Gegen «aussen» orientieren sich die Bauten auf den leicht bepflanzten, grosszugigen natürlichem Grünraum.
Die Schule bildet mit ihrer Erweiterung einen Uebergang von der neuen Bebauung zur fein gegliederten Siedlungsstruktur des bestehenden Quartiers.