Genossenschaftliche Wohnüberbauung GISA Oerlikon
0007

Genossenschaftliche Wohnüberbauung, Gebäude mit gemischter Nutzung

Projektwettbewerb 1998

Walisellenstrasse Süd
8050 Zürich-Oerlikon

Für die Genossenschaftswohnungen der GISA wird eine Siedlung mit unverwechselbarer Identität vorgeschlagen. Die Art der Wohnungen soll typenmässig das Angebot des umgebenden Quartiers ergänzen und erweitern. Geräumig zugeschnittene Grundrisse und eine einfache Bauweise ermöglichen die Wohnqualität von Eigenheimen, ohne den Genossenschaftsgedanken einer nachbarschaftlichen Gemeinsamkeit zu vernachlässigen.

In dreigeschossiger Zeilenbauweise wird mit rhythmisch sich wiederholenden Vor- und Rücksprüngen eine Art Hoftypus geschaffen. Als Aussenräume sind den Wohnungen Gartenhöfe oder offene Dachterrassen zugeordnet. Die Situierung der Gebäude bezieht sich in hohem Masse auf den Ort und dessen Ausrichtung. Die Volumetrie wurde direkt aus Belichtungs- und Besonnungsstudien entwickelt. Alle Wohnungen sind mehrseitig orientiert. Zwischen den Gebäudezeilen erstrecken sich Gassenräume, die nebst ihrer Erschliessungsfunktion als Spiel- und Begegnungsorte der Bewohnerschaft dienen. Büsche, Bäume und Hecken trennen je nach Bedarf die privaten Innenhöfe ab. Wo sich die Gassen platzartig erweitern, befinden sich die Spielplätze der Kindergärten und Horte.

Im Erdgeschoss entsteht eine Anzahl von gassenseitig orientierten Arbeits- oder Abstellräumen die, den Wohnungen zugeordnet, gemeinnützig genutzt oder separat vermietet werden können. Eine Vielfalt an Typologien ermöglicht unterschiedlichste Nutzungen im Wohnbereich. Die ebenerdig gelegenen 5.5-Zimmer-Wohnungen können bei Bedarf in Kleinwohnungen umgebaut werden. Von aussen zugängliche, d.h. von der Wohnung separierbare Zimmer befinden sich auch im 1. Obergeschoss. Schaltzimmer lassen die Wohnungsgrössen im 2. Obergeschoss variieren und der grosszügig bemessene Wohnungstyp mit 2.5 Zimmern kann durch die Unterteilung des Wohnraumes in eine 3-Zimmer-Wohnung umfunktioniert werden.