Neubau Schulhaus
Studienauftrag 2002, 2. Preis
in ARGE mit Frei Architekten
Wiesenstrasse 32
5400 Baden
Das am Schlossberg beginnende, linsenförmige Industriegebiet von Baden endet bei der Klus am Martinsberg. Die orthogonale städtebauliche Struktur löst sich an dieser Stelle durch den Einfluss der Topographie auf. Im Studienperimeter bilden das Gemeinschaftsgebäude am Martinsberg und der zukünftige Neubau an der Bruggerstrasse zusammen mit den Lernzentren der ABB ein Dreiergespann, welches die Arealeckpunkte und damit den Rahmen für die spätere Entwicklung der dazwischen liegenden Bebauung definiert.
Das neue Schulhaus reiht sich in die grossmassstäblichen Bauten an der Bruggerstrasse. Die Gebäudehöhe mit rund 25 m korrespondiert mit den umliegenden Neubauten, belässt aber dem benachbarten Rohnbau seine Autonomie.
Die Eingriffe auf dem Schulperimeter folgen den städtebaulichen Zielsetzungen des Entwicklungsrichtplans. Auf Grund der engen Verknüpfung der Schule Bruggerstrasse mit der Schule Martinsberg muss der dazwischen liegende öffentliche Raum neu interpretiert werden. Der Raum wird aufgespannt von der Bruggerstrasse über den 16m hohen Geländesprung bis zur Hangkante Martinsberg. Stadtseitiger Auftakt bildet ein Baumvolumen, das, analog zu den übrigen Freiräumen in Baden Nord, bis an den Strassenraum der Bruggerstrasse stösst. Die Höhendifferenz wird mittels einer Freitreppe in einem gestalteten Hang überwunden. Der Raum findet seinen Schlusspunkt auf der Plattform, dem Dach der unterirdischen Turnhallen.