Bahnhof Hardbrücke
0133

Sofortmassnahmen Bahnhof Hardbrücke

Wettbewerb 2005, 2. Preis 

Bahnhof Hardbrücke
8005 Zürich

Wir betrachten die räumlichen und funktionalen Verhältnisse wie wir sie heute rund um den Bahnhof Hardbrücke vorfinden als Potential, welches es herauszuschälen und teilweise neu zu werten gilt. Dies betrifft sowohl die unmittelbare Umgebung wie auch die Annäherung an den Bahnhof. Dabei zeigt die Entwicklung der letzten Jahre wie die einzelnen Areale entlang der Hardachse - meist als kurzfristige und provisorische Nutzungen - in Beschlag genommen wurden. Uns bleibt, diese Entwicklungen sichtbar zu machen und ins positive Licht zu rücken.

Die grossmassstäbliche Halle unter der Brücke entfaltet ihre Wirkung heute nur zum Teil und ist kaum als eigenständiger Raum erkennbar. Durch das Ausräumen und Etablieren als «Fussgängerplatz» und unter Miteinbezug des Geroldareals kann hier ein Ort geschaffen werden, der nicht mehr nur der letzte Abschnitt des Brückenraumes ist, sondern quartiervermittelnder Knoten. Die Wirkung als Platz wird durch die Benützung entfaltet. 

Die Anbindung des Bahnhofvorplatzes ans Quartier Richtung Escher-Wyss-Platz ist heute ungenügend. Während sich vom Escher-Wyss-Platz bis Pfingstweidstrasse auf der stadtzugewandten Seite laufend neue Nutzungen an den sehr grosszügigen Trottoirs anlagern, stellt der Abschnitt zwischen Pfingstweid- und Geroldstrasse ein eigentliches Hindernis dar. Mit einigen durchgehenden Massnahmen für die Wirkung am Tag und in der Nacht lässt sich diese Achse als attraktiver «Hard-Boulevard» etablieren.