Konzeptstudie 2002
Ein Haus, das von der Mitte her bewohnt wird. Im Obergeschoss, einem grossen offenen Raum, organisieren sich um die mittig liegende Wendeltreppe die Wohnbereiche. Hier schweift der Blick unverstellt über die Felder und zur geschützten Auenlandschaft. Über die einläufige Treppe erschliessen sich die einzelnen Wohnplattformen im Uhrzeigersinn. Der Nachtbereich mit Cheminée im Innern gelegen und nach Norden hin orientiert. Die Couchlandschaft in der exponierten Süd-Ostecke mit dem erhöhten Deckenbereich. Der Essbereich nach Süden zur Terrasse hin, und als Endpunkt im höchsten Bereich mit gleichzeitig der niedrigsten Raumhöhe, die offene Küche. Von hier aus ist der Blick wieder frei über den ersten Wohnbereich zur Auenlandschaft hin geöffnet.
Die mittig im Raum liegende Spindel erfüllt einerseits eine statische Funktion und erlaubt andererseits die direkte Erschliessung ins Attikazimmer und als 'short-cut' zu den Erdgeschosszimmern.
Das Erdgeschoss wird durch raumhaltige Scheiben in vier Räume unterteilt. Die Eingangshalle mit der grossen Treppe, zwei Zimmer und ein Hobbyraum. Das Bad und WC wurde in den 'Raumscheiben' verteilt. So erhält jedes Zimmer sein eigenes Lavabo. Die Badewanne ist von zwei Zimmern her benutzbar und lässt die jeweiligen Zimmer zu Baderäumen werden.