Zürich

Wettbewerb 2012
Fussballstadion

Mehr

Das Projekt sucht die Reduktion des Stadions auf das Wesentliche. Die Schale der Arena, das darüber schwebende Tribünendach und ihre gemeinsame Abstützung bilden die Grundstruktur. Das Grundelement wird geformt gemäss den lastenden Kräften, dann in Serie zum ringförmigen Bau wiederholt. Alles andere ist aufgelegt, eingefügt, untergeordnet.

Der Stadionbau markiert den prominenten westlichen Abschluss des dicht bebauten Zürcher Industriequartiers. Mittels einer leichten Ausdrehung löst er sich sachte aus dem Stadtkörper, um sich objekthaft freizusetzen. Das Areal zwischen Hardturm- und Pfingstweidstrasse wird als zum Stadtkörper gehöriger, urbaner Ort konzipiert.

Die Zuschauerränge sollen als grandiose Arena erscheinen: ein Gefäss wie ein Kessel zur Sammlung von Menschen und Emotionen. Die im Tribünenfuss eingelassenen Besucherzugänge ermöglichen ein von Öffnungen kaum durchbrochenes Stadionrund mit durchgehenden Sitzreihen. Die Sägezahnträger und Tribünenstufen bilden das zeltartige Dach der offenen Foyers.

Baumanagement: Perolini Baumanagement AG
Bauingenieur: Conzett Bronzini Gartmann
Landschaftsarchitekt: Appert & Zwahlen
HLK-Ingenieur: Waldhauser AG
Sanitär: BLM Haustechnik AG
Elektro: Hefti Hess Martignoni AG
Akustik/Bauphysik: Wichser AG
Verkehr: ewp AG
Visualisierung: x-frame

Situation Situation
Schnittperspektive Schnittperspektive
Grundriss Erdgeschoss Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 5.Obergeschoss Grundriss 5.Obergeschoss
Ansicht Ost Ansicht Ost
Eckschema Eckschema
Detail Schnitt Detail Schnitt